Kinderhandel und Kinderarbeit

Registrierung

Die meisten Kinder in Ghana sind nicht registriert und haben weder eine Geburtsurkunde oder einen Ausweis. Oft wissen sie noch nicht einmal ihr Geburtsdatum. Verschwinden von Kindern ist einfach. Kinderhändler wechseln sehr schnell den Aufenthaltsort.

Deshalb werden einige Kinder tätowiert um eine Wiedererkennung zu vereinfachen. Kinder in unserem Projekten werden von uns registriert. Wir forschen nach wer die biologischen Eltern sind und wer Ansprechpartner und Verantwortlicher für das jeweilige Kind ist. Lehrer und Erzieher werden geschult bei Fehlzeiten des Kindes Nachforschungen anzustellen bzw. Informationen an unsere Mitarbeiter weiter zu geben, die ihrerseits dann Nachforschungen anstellen.

Aufklärungsarbeit auch durch die von uns involvierte Polizei tragen auch zur Unterbindung des Kinderhandels bei.

Es ist uns ein Anliegen mit den örtlichen Behörden in der Region zusammen zu arbeiten. Regelmäßiger Austausch ist uns sehr wichtig und wird auch von den Behörden auf sehr ermutigende Weise aufgenommen und durchgeführt.

Hier besuchen wir mit dem gesamten Projektteam "the Municipal Chief Executive (MCE)" der Region (ähnlich unserem Bürgermeister), den Leiter des Jugendamtes und weitere Amtsträger.


Hier besuchen wir die Leiterin der Schulbehörde. Unsere Bitte um mehr Lehrer wurde freundlich bewilligt.

Kinderhandel

Unsere Mitarbeiter vor Ort beziehen Die Ältestenschaft sowie die " Chiefs" eines Dorfes in die Verhandlungen mit ein. Auch mit dem Jugendamt wird eng zusammengearbeitet. Give to Eat Ghana e.V. hat die offizielle Genehmigung, Kinder, bei Gefahr oder Gefährdung des Kindeswohls,  in Obhut zu nehmen. 

Kinder werden entweder zurück in ihrer Familien gebracht oder finden bei Pflegefamilien ein neues zu Hause. Von den Give to Eat Ghana e. V.- Mitarbeitern werden sie regelmäßig besucht und unterstützt.

Auch diese Kind fand ein neues zu Hause. 

Kinderarbeit

Schon sehr früh lernen die Kinder: wer essen will muss auch arbeiten. Schwere Lasten tragen sind normal. Viele Kinder haben durch Mangelernährung und schwere körperliche Arbeit Nabel- oder Leistenbrüche.

Dass Kinder auch Kinder sein dürfen ist uns ein wichtiges Anliegen.

Unser Verein gründete mehrere Fußballgruppen für Jungen und Mädchen.